Holz Wicharz GmbH  -  seit 1885 in der Region verwurzelt  

Gartenholz für Köln, Bergisch Gladbach, Rösrath, Leverkusen und Umgebung

Das Basiswissen des Terrassenbaus können Sie sich mühelos  in 10 Minuten aneignen  

https://www.youtube.com/watch?v=yw1znVnRVm8

Hier wird anschaulich und sachlich der Aufbau und die nötigen Vorbereitungen in Bild und Ton erklärt,

damit´s mit der Terrasse auch was wird ! 

        

Welches Holz für welchen Verwendungszweck ?

Um eine Aussage über die Haltbarkeit verschiedener Hölzer im Aussenbereich zu treffen, reicht ein Blick in die Fachliteratur, die alle Hölzer in sog. Resistenzklassen einteilt.  

Hier gilt wie in der Schule:   

Resistenzklasse 1 = sehr dauerhaft

z.B. Cumaru / Afrikulu / Ipe

Resistenzklasse 2 = gut dauerhaft

z.B. Bangkirai (Yellow Balau) / Thermoholz / Kapur

Resistenzklasse 3 = dauerhaft

z.B. Douglasie /europ. Lärche/Keruing / Red Balau

Resistenzklasse 4 = wenig dauerhaft

z.B. Fichte

Resistenzklasse 5 = nicht dauerhaft

z.B. Buche

Diese Aussagen beziehen sich auf das sog. unbehandelte Kernholz, ein evtl. vorhandener Splintanteil rangiert IMMER im Bereich "nicht dauerhaft".  

Bei Nadelhölzern wie Fichte / Kiefer o.ä (Resistenzklasse 4/5 ohne z.B. chem. Holzschutz) muss die von Natur aus nicht vorhandene Dauerhaftigkeit auf chemischem Wege verbessert werden, am Besten durch eine Kesseldruckimprägnierung.  

Bei diesem Verfahren wird die Imprägnierlösung mit Druck in das Holz gedrückt. So erreicht man eine größtmögliche Eindringtiefe des Holzschutzes.  

Dies soll verhindern, dass das Holz von innen heraus verrottet, wenn Wasser in Trockenrisse an der Oberfäche eindringt.

Das Kernholz von hiesiger Douglasie oder Lärche ist auch ohne chem.  Holzschutz dauerhafter (Resistenzklasse 3), aber ein pflegender und wasserabweisender Schutzanstrich (Pflegeöl) empfiehlt sich sowohl um die Lebensdauer zu verlängern als auch Optik und Haptik zu verbessern.  

 

Immer wieder ein Diskussionspunkt:

Holz arbeitet - Hartholz wie Bangkirai / Cumaru etc. arbeitet STARK

Wenn Sie mehrere Bretter in einer Verlegereihe hintereinander legen, können Differenzen in der Brettbreite durch geringfügig variierenden Trocknungsgrad einen gewissen Unterschied im Verlauf sichtbar machen.  

Übers Jahr gesehen können z.B. bei Bangkirai Breitendifferenzen von bis zu 8 mm bezogen auf das Nennmaß von 145 mm auftreten.  

Wenn das Holz im Sommer stark austrocknet, schrumpft es - wenn es im Herbst witterungsbedingt häufiger naß wird quillt es wieder auf.

Dies spiegelt ich in einer variierenden Fugenbreite zwischen den Brettern wider.   

Aber auch unterschiedliche Trocknungsgrade teilweise innerhalb einer Charge können Breitenmaßdifferenzen von bis zu 3 mm ausmachen.  

Hier hilft nur ein vorsortieren der Bretter - oder die Toleranz über natürliche Vorgänge einfach hinweg zu sehen und naturbedingte Pozesse einfach zu akzeptieren.  

Wem das nicht gefällt - bei Nadelhölzern / Thermoholz ist die Differenz zwar vorhanden aber geringer und auch bei WPC Produkten ist die Maßdifferenz minimal und gleichmäßig, da es sich um ein "Kunstprodukt" handelt (was nicht unbedingt ein Nachteil sein muß - abhängig vom Einsatzzweck). 

Merke:
Möglichst direkten Erdkontakt/Staunässe vermeiden !


Gefälle einplanen, damit Wasser ablaufen kann !
(min. 1-2 %, Herstellerangaben beachten)

Auf ausreichende Hinterlüftung achten, Unterkonstruktion ausreichend stark (min. 1-2 %,
Herstellerangaben beachten)
dimensionieren und
Untergrund wasserdurchlässig gestalten (Kies o.ä.) !

Fugenabstände ca. 3-5 mm je nach Holzart einhalten - auch an den Stirnseiten !

Edelstahlschrauben verwenden - immer vorbohren !


Kein Kontakt des Holzes mit eisenhaltigen Metallen (schwarze Flecken durch Oxidation)
!
(Flexen/ Schleifen / rostende Gartenmöbel o.ä)


Keine Blumentöpfe direkt auf Terrasse stellen !


Kopfseiten mit Hirnholzwachs behandeln um Trockenrisse zu minimieren !

Holz braucht regelmäßige Pflege !
(Reinigung / Öl)

Anfragen gerne an  wicharz@holz-wicharz.koeln  (Weiterleitung zum Kontaktformular)


Preise auf unseren Seiten incl. 19 % MWST
 
Lieferkonditionen
bis 6 m LieferlängeLänge von 6.50 m bis maximal 12.00 m Aufpreis 10,- Euro  
 
Lieferung erfolgt frei Bordsteinkante -   
 Entladung durch Kunden und Fahrer
          
 -- Kein Kranfahrzeug --
   
Lieferkosten bis 15 KM =  30,- Euro

Lieferkosten 16 bis 25 KM =  45,- Euro

Lieferkosten 26 bis 35 KM =  55,- Euro

Lieferkosten 36 bis 45 KM =  65,- Euro
Lieferkosten 46 bis 55 KM =  75,- Euro
weitere Strecken auf Anfrage

Berechnungsgrundlage ist einfache Strecke ab Lager Köln-Rath, wie z.B. mit google maps o.ä. berechnet.   
    Max. Lieferlänge ist 12.00 m   
Max. Lieferbereich bis 100 KM ab Lager Köln-Rath.
 
Freie Zufahrtmöglichkeit mit LKW muss gewährleistet sein.
Lieferung nur mit eigenem Fuhrpark
  
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